Casa Belvedere - Zeit für Sardinien

  • Ausstattung


    Klimatisierte Räume, TV, WLAN
    Waschmaschine, Spülmaschine, Microwave
    Handtücher, Strandtücher und Sonnenschirm
    Liegestühle + Hängematte
    Parkplatz

    Nichtraucher

    keine Haustiere
     

Preisauskunft & Buchung
 

 

Beschreibung

Die lichtdurchflutete Wohnung wurde 2022 vollständig renoviert und hochwertig und modern eingerichtet. Es gibt zwei Schlafzimmer, eines davon mit Blick aufs Meer und Zugang zum umlaufenden Balkon sowie moderne Klimaanlagen in allen Räumen, eine gut ausgestattete offene Wohnküche mit Herd und Tür zum Balkon, ein sehr schönes und geräumiges Bad sowie eine große Terrasse.

Weil es auf dem Meer zwischen Kitesurfern, heimkehrenden Fischerbooten, Segelyachten, Ozeanriesen auf großer Fahrt und den Möwen und Falken im Aufwindband vor dem Haus immer etwas zu entdecken gibt, steht ein Fernglas (zoom 20x) mit Stativ bereit.

Aktivurlaub!


Neben einem Strandurlaub an einem der vielen Strände und Buchten der Insel bietet diese viele weitere Freizeitmöglichkeiten, darunter Wandern, Radfahren, Wassersport und Reiten.

https://www.prolococalasetta.it/

https://www.sardegnaturismo.it/it/attivita

https://www.sabarra.it/

http://www.leganavalesulcis.it/


 

Check-in/out


Ankunft: ab 16:00 Uhr / Abreise: bis 10:00 Uhr
Bitte informieren Sie uns im Voraus über Ihre Ankunftszeit
Whatsapp: 00393791617689

Self Check-In: Für den Fall einer späten Ankunft stellen wir Ihnen einen sicheren Schlüsseltresor zur Verfügung, zu dem Sie vor Ihrer Ankunft einen individuellen Zugangscode erhalten.

 


Lage und Umgebung

Die Insel Sant‘Antioco

Klima und Jahreszeiten

Sardinien ist im Sommer heiß mit Temperaturen von manchmal über 40°C und fast durchgehend sonnig. Für Abkühlung und Segelwetter sorgt häufig der kräftige Nordwind Mistral. In den übrigen Jahreszeiten ist die Insel als höchst attraktives Urlaubsziel weitgehend unentdeckt. Baden ist bis in den November hinein noch gut möglich, bei gleichzeitig angenehmen Lufttemperaturen. Im Winter und Frühling wäre Baden sportlich, aber die Insel präsentiert sich in großer Schönheit: fast irisch anmutende grüne Weiden und Getreidefelder und vielfältige Blütenpracht bei angenehmen Temperaturen laden Ausflügler, Wanderer und Radfahrer zu Touren im wilden Landesinneren ein, die man sich im August der Hitze wegen eher nicht zumuten würde.

Eine genauere Beschreibung der jahreszeitlichen Klimaverhältnisse findet sich z.B. hier. Calasetta hat durch die Insellage auf Sant‘Antioco ein etwas gemäßigteres Klima als das sardische „Festland“.

Kultur, Archäologie

Aufgrund der zentralen Lage im Mittelmeer haben Nuraghier, Griechen, Römer, Etrusker, Phönizier, Karthager, Sarazener sowie die deutsche Besatzungsmacht auf Sardinien einen reichen Schatz an Spuren hinterlassen. Im Torre Sabauda unweit des Hauses befindet sich ein kleines Museum mit einer Sammlung von lokalen archäöologischen Fundstücken.

Verstreut über die Hügel der Insel Sant’Antioco gibt es über 50 Überreste von Nuraghen, von denen nur manche beschildert sind – viele sind touristisch völlig unerschlossen und warten darauf, entdeckt zu werden. Über die bronzezeitliche Kultur der Nuraghier und ihrer Vorfahren ist mangels schriftlicher Hinterlassenschaften nicht sehr viel bekannt. Die Auswahl der Orte für Ihre Nuraghen-Türme und Grabstätten (Tomba de Gigante) offenbaren jedenfalls einen Sinn für eindrückliche Landschaften.

Geschichte Calasettas

Die Calasettaner sind historisch eigentlich keine Sarden, sondern versprengte Genueser. Im Jahre 1542 wanderten rund 1000 Ligurier aus Pegli, nahe Genua, zur Insel Tabarka vor Tunesien aus, um dort als Korallentaucher ihr Glück zu versuchen. Als 200 Jahre später die Korallenbänke stark degradiert waren, und Piraten und Konkurrenten das Leben schwer machten, wanderten die „Tabarkiner“ 1736 ein weiteres mal aus, diesmal auf die damals unbewohnte Insel Carloforte und das gegenüberliegende Calasetta.

Diese besondere historische Herkunft ist den Calasettanern durchaus präsent, und prägt bis heute Selbstbewusstsein, Sprache, Kultur und Architektur. So unterscheidet sich Bauweise und Athmosphäre gänzlich von der des benachbarten originär sardischen Städtchens Sant‘Antioco.

 

Essen

Dies ist nicht der Ort für Elogen auf die Italienische Küche, sondern lediglich für einige Hinweise auf lokale Spezialitäten. So hat sich der Ausflug der Tabarkiner nach Nordafrika im berühmten CousCous von Calasetta niedergeschlagen. Für Leute die selber kochen wollen, bietet der Fischhändler am Hafen direkt vom ganzen Fisch tranchierte Thunfischsteaks und andere Kostbarkeiten, zu Preisen, die den nordeuropäischen Besucher zunächst an einen Kommafehler denken lassen.

Ende Mai / Anfang Juni gibt es auf der Nachbarinsel Carloforte mit dem Girotonno ein einwöchiges kulinarisches Event von internationalem Rang: In einem Kochwettbewerb wird frisch gefangener roter Thunfisch zubereitet und serviert.

Unkompliziert, gut und günstig ist der Gang zur Pizzerria Tore an der belebten Piazza Belly, wo man abends preisgünstig Pizza al Taglio bekommt.

Einkaufen

Es gibt in Calasetta drei kleine Lebensmittelläden, den nächstgelegensten ca. 100m unterhalb des Turms in der Via Marconi. In Sant‘Antioco gibt es 2 ausgewachsene Supermärkte.

Jeden Mittwoch findet am südlichen Ende der Via Umberto der Markt statt. Dort finden sich neben Fisch und Gemüse auch lokale Käse- und Wurstspezialitäten die im Supermarkt nicht zu haben sind.

Sehr zu empfehlen ist die Bäckerei in der Via Roma wo man u.A. die typische Focaccia bekommt.

 

Mietwagen

Wer mit dem Flugzeug kommt, kann direkt am Flughafen Cagliari einen Mietwagen nehmen. Etwas günstiger bekommt man Mietwagen (Fiat Panda) auch direkt in Calasetta, bei Nolo Basti.

Energie

Von unten nicht zu sehen gibt es auf dem südlichen Dach des Hauses eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 6 Kilowatt, die pro Jahr ca. 9.000 kWh produziert sowie eine Wärmepumpe für die energieeffiziente Warmwasserbereitung und Wärmepumpen in Winter für die Heizung. Damit ist das Haus nach unseren Berechnungen ein Plus-Energiehaus, das per saldo mehr Energie erzeugt, als es verbraucht – trotz der Klimaanlagen.

Die Vermieter

Wir sind eine sardisch-deutsche Familie mit Wurzeln in Sant’Antioco / Carbonia und wohnen in Freiburg, sowie zeitweise im Belvedere in Calasetta. Wir haben getan wovon erfahrene Vermieter abraten und eine zu vermietende Ferienwohnung liebevoll und hochwertig eingerichtet. Wir hoffen auf Mieter, die diese Wohnung so behandeln, als wäre es ihre eigene.

 

Aktivitäten

Segeln, Wind- Kitesurfen

Die Kombination von flachen Stränden, warmem Wasser und den vielfältigen Winden, insbesondere dem kräftigen Mistral, machen die Gegend zu einem Eldorado für Wind- und Kitesurfer. So ist der Strand „Sotto Torre“ direkt unter dem Haus regelmäßig Austragungsort internationaler Meisterschaften im Segeln und Wind- und Kitesurfen. Das Belvedere bietet hierbei einen kostenlosen Logenplatz, wie hier im Jahre 2022, wo die Surfer bei kräftigem Mistral bis zu 65kmh erreichten.

Wer auf der Lernkurve noch etwas weiter unten unterwegs ist, dem bieten diverse Surf und Segelschulen in und um Calasetta Nachhilfe (z.B. Sa Barra oder Lega Navale Sulcis).

Für die gediegeneren Formen des Wassersports gibt es in Calasetta einen Yachthafen mit angrenzenden Restaurants und Enoteca.

Kayak

Verschiedene Anbieter bieten geführte Touren insbesondere entlang der West und Südküste der Insel. Hier lassen sich spektakuläre Plätze entdecken, die nur vom Meer her erreichbar sind wie Grotta delle Sirene. Mit etwas Wagemut und guter Kondition kann man mit einem Kayak auch die Nachbarinsel Carloforte erreichen (ca. 5 km).

Fahrrad

Auch wenn man auf Sant‘Antioco der öfteren Rennräder sieht, ist die Insel unserer Meinung nach vor allem ein Eldorado für Moutainbiker. Neben der mäßig frequentierten Strada Statale zwischen Calasetta und Sant‘Antioco gibt es quer über die Insel ein Netz kaum befahrener asphaltierter Sträßchen, die zu seniorengerechten und zugleich spektakulären Fahrradausflügen einladen. Hier bietet sich besonders die Strecke nach Süden an, vorbei an den Stränden Spiaggia Saline und Spiaggia Grande entlang der westlichen Steilküsten nach Cala Sappone. Dem sportlich gesinnten Biker bieten die teilweise sehr rauhen und von winterlichen Starkregen ausgespülten menschenleeren Schotterpisten vielfältige Möglichkeiten zur Jagd auf versteckte archäologische Schätze und überraschende und grandiose Perspektiven im wilden Inselinneren oder an den Felsküsten im Süden und Westen.

Wem es auf der Insel zu eng wird, der kann auf dem Fahrradweg von Sant‘Antioco über den Isthmus entlang der Lagunen mit den Flamingos nach Carbonia / San Giovanni das sardische „Festland“ erschließen.

Wer sein Fahrrad nicht mitbringen kann, der kann bei Nolo Basti in Calasetta relativ preisgünstig Räder leihen. Hochwertigere Räder gibt es in Sant’Antioco.

Ausflüge

Carloforte

Wem die Sommerhitze zu groß oder das Strandleben zu eintönig wird, der kann im Hafen die die stündlich verkehrende Fähre besteigen nach der gegenüberliegenden Isola di San Pietro mit dem Städtchen Carloforte. Obwohl Carloforte mit Calasetta die Historie der Tabarkiner teilt, ist es athmosphärisch und architektonisch ein überraschender Sprung in eine andere Welt, eine Art Mini-Genova. Dasselbe gilt für die Landschaft der Insel, die insbesondere im Westen und Norden, wohl durch die Expostion zum Mistral, von sehr karger Schönheit ist. In Carloforte gibt es einen Nationalpark, wo diverse seltene Vögel heimisch sind, wie z.B. die Eleonorenfalken, die saisonal zwischen Carloforte und Madagaskar pendeln.

Porto Scuso, Costa Verde

Vorbei an Carbonia und dem großen Aluminium-Werk mit Windpark kommt man nach Porto Scuso, einem Städtchen mit schönem alten Ortskern und ansehnlicher Hafenpromenade. In der Ruine der alten Tonnara warten im Gestrüpp verfallende riesenhafte Thunfisch Boote darauf, als Filmkulisse entdeckt zu werden.

Bei stürmischem Mistral lohnt sich unbedingt ein Ausflug an die Klippen nördlich von Porto Scuso, wo die gegen die Felsen anbrandenden Wellen großes Spektakel bieten.

Nebida

Eine etwas halsbrecherisch anmutende Serpentinenstraße führt nach Nebida. Hoch über der Westküste direkt in den Fels gebaut bietet die nur zu Fuß zu erreichende Pizzeria „906 Operaio“ neben guter Pizza insbesondere gegen Sonnenuntergang einen schwerlich zu überbietenen Panoramablick über das Meer mit dem ikonischen „Pan die Zucchero“ (während der Urlaubssaison empfiehlt sich eine Buchung!).

Porto Pino, Teulada, Chia, Cagliari

Porto Pino ist mit gut 3 km Länge der größte und vielleicht schönste (hier divergieren die Expertenmeinungen) Strand im Südwesten Sardiniens, mit einer großen Düne am südlichen Ende. Selbst bei Belegung mit mehreren Tausend Badegästen zur Hochsaison, finden sich hier immer noch weite relativ leere Abschnitte. Zur Hochsaison lieferen sich die Yachtbesitzer vor der Bucht ein Stelldichein zum Showing Off. Für etwas mutigere Schwimmer gibt es gleich hinter der felsigen Landzunge nordwestlich des Hafens, eine schwimmend zu erreichende Höhle zu entdecken.

Für Auto-Ausflügler in Richtung Süden / Osten / Cagliari wäre es sträflich, die kaum befahrene Strada Provinciale 71 vom Hafen von Teulada (sehr schöner Hafen!) nach Santa Margherita di Pula (berühmter Strand!) zu versäumen, die sich hoch über dem Meer durch die Steilküste schlängelt und nach jeder Kurve neue atemberaubende Ausblicke bietet - und zum Glück viele Haltebuchten.

Cagliari, mit gut 150.000 Einwohnern die größte Stadt Sardiniens, bietet neben sympathischem urbanem Ambiente eine Vielzahl an Sehenswürdigenkeiten aus diversen Epochen.

Lage und Umgebung

Das Haus Belvedere liegt am Rand und zugleich am höchsten Punkt des historischen Dorfs Calasetta, über einer verkehrsbefreiten Piazza, die mit gutem Recht „Belvedere“ heißt. Hierher führen die Abendspaziergänge der Nachbarn, um die Sonnenuntergänge zu betrachten, die jeden Tag in einem anderem Licht erscheinen. Das Haus ist nach Westen ausgerichtet und blickt nach unten auf den Strand und die smaragdfarbene Bucht ‚Sotto Torre‘, hinüber zur Insel Carloforte, und schließlich auf die lange Linie des Horizonts.

Vom Belvedere führt eine Treppe hinunter zum gut 100m entfernten Strand. In die andere Richtung sind es rund 200m bis zur belebten zentralen Piazza, von dort weitere 200m zum Hafen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

  • Flughafen Cagliari / Elmas: Stündlich verkehrender Zug nach Carbonia, dann Busverbindung nach Calasetta.
  • Flughafen Olbia: Zugfahrt quer durch Sardinien nach Carbonia, dann Busverbindung nach Calasetta.

Hinweis: Für die Erkundung Sardiniens ist ein Mietwagen empfehlenswert.

Anfahrt:

  • Mit dem Auto:
    • Von Sant’Antioco kommend an der Kreuzung am Ortseingang links abbiegen.
    • Nach ca. 100m den Schildern „Spiagge“ folgend rechts in die Via Savoia.
    • An der Via Garibaldi links hoch und dann wieder rechts in die Via R. Elena oder Via Armando Diaz.
    • Parken in der Via Palestro neben dem Haus (nicht auf der Piazza Belvedere).

Karte

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Belegungskalender

frei/verfügbar  Anreise  Belegt  Abreise/frei 
ab 160 € pro Nacht
ab 170 € pro Nacht
ab 190 € pro Nacht
ab 200 € pro Nacht
ab 230 € pro Nacht

  • AGBs

    CIN IT111008C2000Q7443